{"id":1208,"date":"2014-07-31T15:13:04","date_gmt":"2014-07-31T13:13:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.haleh-gallery.com\/?p=1208"},"modified":"2015-05-05T13:33:45","modified_gmt":"2015-05-05T11:33:45","slug":"home","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.haleh-gallery.com\/de\/home\/","title":{"rendered":"HOME"},"content":{"rendered":"<p><b>Pressemitteilung<\/b><\/p>\n<p>HOME<\/p>\n<p>Behruz Heschmat<\/p>\n<p>Er\u00f6ffnung: 19. September 2014, 18 \u2013 21 Uhr<\/p>\n<p>Zur Er\u00f6ffnung Filmvorf\u00fchrung \u201eThe House is black\u201c von Forugh Farrokhzad und Lesung des Dichters Hossein Mansouri<\/p>\n<p>Dauer der Ausstellung: 20. September \u2013 31. Oktober<\/p>\n<p>\u201eI have now lived 37 years oustside my country, uprooted from my soil, like millions of others in exile, home is where my heart is.\u201c<\/p>\n<p>Behruz Heschmat<\/p>\n<p>In Zeiten der Globalisierung und der weltweiten Migration leben viele Menschen nicht mehr in den L\u00e4ndern und auf jenen Kontinenten, in denen sie geboren wurden. Dabei ist Exil wohl eine der radikalsten Formen von Migration. Exil ist ein g\u00e4ngiger Begriff unserer Alltagssprache. Doch welche Bedeutungen tr\u00e4gt dieser Begriff genau?<\/p>\n<p>Das Wort Exil leitet sich von dem lateinischen Wort Ex(s)ilium ab und bedeutet Verbannungsort.\u00a0 Im Duden ist Exil definiert als: \u201elangfristiger Aufenthalt au\u00dferhalb des Heimatlandes, das aufgrund von Verbannung, Ausb\u00fcrgerung, Verfolgung durch den Staat oder unertr\u00e4glichen politischen Ereignissen verlassen wurde.\u201c<\/p>\n<p>Das Leben im Exil ist eine Art Schwellenzustand, vor allem in Bezug auf Zeit und Raum. Die Vergangenheit liegt im verlassenen Heimatland, die Gegenwart im Land des Exils und die Zukunft liegt in der Vorstellung der R\u00fcckkehr in die Heimat. Der Verlust der Heimat wird im Exil durch eine metaphorische R\u00fcckkehr in die Heimat kompensiert.<\/p>\n<p>Heimat und das Leben in der Fremde sind Motor der k\u00fcnstlerischen Arbeiten von <b>Behruz Heschmat<\/b>. In der Ausstellung <b>Home in der Haleh Gallery<\/b> zeigt der K\u00fcnstler Skulpturen aus seiner Serie Treehouse (Baumhaus). Ganz unterschiedliche Modellh\u00e4user l\u00e4sst der K\u00fcnstler aus der Erde wachsen, die von baumartigen Konstruktionen getragen werden. Die H\u00e4user greifen metaphorisch das Thema Heimat auf und machen deutlich, dass Heimat heute keine konstante Gr\u00f6\u00dfe mehr bildet. Vielmehr ist Heimat eine Variable, die verschiedene Werte aus einer Menge von Elementen aufnehmen kann, wie zum Beispiel religi\u00f6se Elemente, verk\u00f6rpert durch die Figuren Jesus oder Buddhas.<\/p>\n<p>Auch auf k\u00fcnstlerischer Ebene setzt sich Behruz Heschmat mit seinem Heimatland Iran auseinander, denn Inspiration f\u00fcr diese Serie ist der Film \u201eThe house is black\u201c der Dichtern Forugh Farrokhzad. Dieser Film ist f\u00fcr die Entwicklung des iranischen Kinos von gro\u00dfer Bedeutung und gilt als eines der Gr\u00fcndungsdokumente des iranischen New Wave Kinos. In dem Film dokumentiert die Dichterin und Filmemacherin mit semantisch starken Bildern das Leben in einem Leprosarium.<\/p>\n<p>\u201e (&#8230;) home is where my heart is\u201c, sagt Behruz Heschmat. Betrachten wir die Arbeiten von Heschmat genau, wird uns klar, dass sein Begriff von Heimat zwar variabel sein mag, dennoch sind seine Wurzeln klar lokalisierbar.<\/p>\n<p><b>Behruz Heschmat<\/b> (*1953 in Tabriz, Iran) lebt und arbeitet in Wien als freischaffender Bildhauer. Von 1970 \u2013 75 war Heschmat als Bildhauer in Tehran t\u00e4tig. 1976 \u2013 82 Studium an der\u00a0 Universit\u00e4t f\u00fcr angewandte Kunst, unter anderem bei Wander Bertoni.<\/p>\n<p><b>Preise und Stipendien (Auswahl):\u00a0<\/b><\/p>\n<p>Price for small sculptures, Biennale in Gabrovo, Bulgarien (1981); Anna Sussman Preis (1991); Gro\u00dfe goldene Ehrenmedaille, K\u00fcnstlerhaus Wien (2005).<\/p>\n<p><b>Ausstellungen (Auswahl):\u00a0<\/b><\/p>\n<p>Rauminstallation \u201eGrenzen\u201c, K\u00fcnstlerhaus, Wien (2001); Gruppenausstellung Lukas Feichtner Gallery, Wien (2013); Einzelausstellung \u201eThe House is black\u201c, Rose Issa Projects, Frieze Art Fair, London (2013), etc.<\/p>\n<p><b>\u00d6ffentliche Arbeiten (Auswahl):<\/b><\/p>\n<p>\u201eAschik \u2013 Statue\u201c \u2013 Symbol der aserbeidschanischen Volksmusik, Stadtpark, T\u00e4briz, Iran (1975); K\u00fcnstlerhaus, Karlsplatz, Wien (1992); Altartisch St. Johannes \u2013 Nepomuk Kapelle, Wien (2005); Neue Heimat Tirol, Kunst am Bau, Kufstein, Tirol (2006)<\/p>\n<p>Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich zum 4-j\u00e4hrigen Bestehen der Haleh Gallery und zur <b>Ausstellungser\u00f6ffnung am Freitag, den 19. September um 18 Uhr <\/b>ein. Der K\u00fcnstler Behruz Heschmat wird bei der Er\u00f6ffnung anwesend sein.Wir freuen uns Sie zu sehen!<\/p>\n<p>Ehrengast: der Dichter Hossein Mansouri<\/p>\n<p>Opening Hours:Thursday &#8211; Friday 11:00 to 16:00.Wednesday and Saturday by appointment.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pressemitteilung HOME Behruz Heschmat Er\u00f6ffnung: 19. September 2014, 18 \u2013 21 Uhr Zur Er\u00f6ffnung Filmvorf\u00fchrung \u201eThe House is black\u201c von Forugh Farrokhzad und Lesung des Dichters Hossein Mansouri Dauer der Ausstellung: 20. September \u2013 31. 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