{"id":1741,"date":"2016-11-27T19:06:51","date_gmt":"2016-11-27T18:06:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.haleh-gallery.com\/?p=1741"},"modified":"2017-03-28T16:36:50","modified_gmt":"2017-03-28T14:36:50","slug":"the-rhyme-of-ruin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.haleh-gallery.com\/de\/the-rhyme-of-ruin\/","title":{"rendered":"The Rhyme of Ruin"},"content":{"rendered":"<p><b>Pressemitteilung<\/b><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Haleh Gallery pr\u00e4sentiert die Einzelausstellung <i>The Rhyme of Ruins<\/i> der iranischen K\u00fcnstlerin Mahboubeh Zadehahmadi.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Mahboubeh Zadehahmadi (*1974, in Isfahan, Iran) ist eine iranische K\u00fcnstlerin, die ihre gro\u00dfformatigen textilen Bildwelten vor allem mit dem Medium der Druckkunst erschafft. Ihre Arbeiten sind keineswegs nur als Druckgrafiken zu verstehen, sondern sie stellen vielmehr einen intermedialen Dialog von Malerei und Druck dar.<\/p>\n<p>Mahboubeh studierte in Teheran Kunst und setzte ihr Studium der Malerei an der M\u00fcnchner Akademie der bildenden K\u00fcnste bei Norbert Prangenberg und G\u00fcnther F\u00f6rg fort.<\/p>\n<p>In ihren Arbeiten bezieht Mahboubeh sich einerseits stark auf \u00fcberzeugende malerische Positionen, und auch ihre surrealen Welten wecken Assoziationen an die gro\u00dfen Vorbilder der modernen Kunst. Besonders signifikant ist die Verwendung von Textilien in Mahboubehs Kunst und dies zeugt von ihrer starken lokalen Verwurzelung in ihrer iranischen Heimatstadt Isfahan. Ihre k\u00fcnstlerische Motivation fasste Mahboubeh selbst in poetische Worte:<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Die t\u00e4gliche Aufregung in meinem Atelier,<\/p>\n<p>jeden Tag wach werden und mich ans Malen machen,<\/p>\n<p>Malen bis zum Abend,<\/p>\n<p>das Kitzeln und Schlagen dieser Tage,<\/p>\n<p>diese Tage in Isfahan nahe des Platzes Naghsh-e Jahan (Abbild der Welt),<\/p>\n<p>mein Haus war zwei Minuten von dem Platz Naghsh-e Jahan entfernt,<\/p>\n<p>die M\u00fcdigkeit verschwand nachmittags am Brunnen des Platzes,<\/p>\n<p>die blauen Kacheln der Scheich Lotfollah Moschee und die Blumenmalereien auf den Kacheln.<\/p>\n<p>Ein langer Gang von Qalamkar (bedruckte Textilien),<\/p>\n<p>Wie gut alles mit allem verwoben ist, das erschafft ein wunderbares Kunstwerk.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Mit den Zeilen des Gedichts kann der Betrachter der Bilder Mahboubehs virtuell in die Stadt Isfahan eintauchen. Denn der Naghsh-e Jahan Platz ist das Zentrum der Stadt Isfahan. Der Platz hat eine ungeheure Gr\u00f6\u00dfe von 560 Metern L\u00e4nge und 160 Metern Breite. Die blau gekachelten Moscheen sind atemberaubende Meisterwerke der safawidischen Epoche (1501-1722). Der Platz verbindet mehrere urbane Zwecke miteinander und umfasst unter anderem Moscheen, einen K\u00f6nigspalast und einen Bazar. Betritt man den Bazar in Isfahan wird man umgeben von wundersch\u00f6nen qalamkars, Textilstoffen, die kunstvoll mit Mustern, Ornamenten oder Motiven aus Heldengeschichten bedruckt sind.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Mahboubeh greift das Medium der bedruckten Stoffe auf, f\u00fcr die, die Stadt Isfahan als Produktionsst\u00e4tte bekannt ist und \u00fcberf\u00fchrt sie in zeitgen\u00f6ssische Malerei. Ganz bewusst spielt sie mit Motiven aus der persischen Kunst, wie beispielsweise Khorshid Khanoom, Frau Sonne. Die Sonne wird im Iran als wundersch\u00f6ne und attraktive Frau mit gro\u00dfen Augen, einer durchgehenden Augenbraue und schwarzem Haar, das ihr Gesicht umspielt, dargestellt.<\/p>\n<p>Die Idee von Textilien, einem gewebten Stoff setzt sich in den k\u00fcnstlerischen Arbeiten von Mahboubeh inhaltlich fort. Denn wie die K\u00fcnstlerin in der letzten Zeile ihres Gedichtes sagt, alles ist mit allem verwoben und das Weben erschafft das wunderbare Kunstwerk.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><b>CV<\/b><\/p>\n<p><b>Mahboubeh Zadehahmadi\u00a0 <\/b>(*1974 in Isfahan, Iran) lebt und arbeitet in M\u00fcnchen. Sie studierte Malerei an der Kunstakademie in Teheran und der Akademie der Bildenden K\u00fcnste M\u00fcnchen bei Norbert Prangenberg und G\u00fcnther F\u00f6rg.<\/p>\n<p><b>Ausstellungen<\/b> (Auswahl): &#8222;Red&#8220;, Haleh Gallery (2013\/14), Haus der Kunst M\u00fcnchen (2009), Golestan Gallery, Teheran, Iran (2009), etc.<\/p>\n<div><\/div>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pressemitteilung \u00a0 Haleh Gallery pr\u00e4sentiert die Einzelausstellung The Rhyme of Ruins der iranischen K\u00fcnstlerin Mahboubeh Zadehahmadi. \u00a0 Mahboubeh Zadehahmadi (*1974, in Isfahan, Iran) ist eine iranische K\u00fcnstlerin, die ihre gro\u00dfformatigen textilen Bildwelten vor allem mit dem Medium der Druckkunst erschafft. 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