{"id":2166,"date":"2019-07-22T13:11:00","date_gmt":"2019-07-22T11:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.haleh-gallery.com\/?p=2166"},"modified":"2020-01-15T18:29:27","modified_gmt":"2020-01-15T17:29:27","slug":"mythic-worlds","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.haleh-gallery.com\/de\/mythic-worlds\/","title":{"rendered":"MYTHIC WORLDS"},"content":{"rendered":"<p><b>Pressemitteilung<\/b><\/p>\n<p>Henri Deparade MYTHIC WORLDS<\/p>\n<p>Er\u00f6ffnung der Ausstellung: 20. September 2019<\/p>\n<p>Dauer der Ausstellung: 21. September \u2013 8. November 2019<\/p>\n<p>Haleh Gallery pr\u00e4sentiert in der Einzelausstellung MYTHIC WORLDS k\u00fcnstlerische Arbeiten von Henri Deparade. Henri Deparade (*1951 in Halle an der Saale) ist ein deutscher K\u00fcnstler, er studierte in den 1970er Jahren Kunst und Design an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule in Halle und lehrte als Professor k\u00fcnstlerisches Gestalten an der HTW in Dresden. Henri Deparade hat an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland teilgenommen und seine Arbeiten sind in vielen wichtigen Sammlungen vertreten.<\/p>\n<p>Mit der Einzelausstellung MYTHIC WORLDS gibt Deparade einen wichtigen Einblick in sein k\u00fcnstlerisches Schaffen. Der Titel der Ausstellung weist auf Deparades Reflektionen der mythologischen Protagonist*innen der griechischen Sagenwelt in seinen k\u00fcnstlerischen Werken hin. So begegnen wir in der Ausstellung beispielsweise den Held*innen der griechischen Mythologie Elektra, Narziss und Medea. Seit ihrer Entstehung in der Antike, haben die Charaktere aus der Mythologie nichts von ihrer Aktualit\u00e4t eingeb\u00fc\u00dft und inspirieren bis in unsere Gegenwart zeitgen\u00f6ssische Kunst- und Literaturproduktion.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>In seinen k\u00fcnstlerischen Arbeiten geht es Henri Deparade nicht darum, die antiken Held*innen detailliert zu portraitieren, sondern ihre Rollen dienen ihm vielmehr als archetypische Vorlagen um menschliche Beziehungen und daraus resultierende Konflikte ins Bild zu setzen, wie der K\u00fcnstler selbst erkl\u00e4rt: \u201eMir geht es [\u2026] um selbst erfahrene oder selbst beobachtete psychische Spannungsfelder in menschlichen Beziehungen. Gemeint sind innere Konflikte, die durch die mythischen Figuren repr\u00e4sentiert werden k\u00f6nnten. Gelingt die malerische Umsetzung, kann jeder sich mit seinen ganz eigenen Erfahrungen in meinen Bildern wiederfinden.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>Diesen Anspruch der Universalit\u00e4t setzt Deparade auch in seiner k\u00fcnstlerischen Ausf\u00fchrung um, denn dort erschafft er eine k\u00fcnstlerische Symbiose zwischen den Medien Malerei und Zeichnung. Die gezeichneten mythologischen Figuren sind anders als in der Antike oder der Renaissance nicht mit Attributen versehen, durch die man sie identifizieren k\u00f6nnte. Dennoch l\u00e4sst sich beispielsweise das narzisstische Verhalten von Narziss an seiner Pose ablesen. Der emotionale Zustand der Figuren wird auf k\u00fcnstlerischer Ebene realisiert und die gezeichneten Figuren und Portraits erhalten ihre vielf\u00e4ltigen und widerstreitigen Pers\u00f6nlichkeiten durch \u00dcberlagerungen und \u00dcberschneidungen von Transparenz.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>Farbe und Linie gehen ein dynamisches Zusammenspiel ein und sind kaum mehr voneinander zu trennen. Naturalistisch anmutende K\u00f6rper und Gesichter verschmelzen durch den expressiven Einsatz von Form und Farbe zu abstrakten eigenst\u00e4ndigen Gebilden und erschaffen neue ausdrucksstarke Kompositionen. Bildinhalt, Linie, Form und Farbe sind autonome Bildmittel, die in ihrer symbiotischen Verbindung zum sch\u00f6pferischen Element in Henri Deparades mythischen Bildwelten werden.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p><b>Henri Deparade<\/b> (*1951 in Halle an der Saale) studierte von 1972-77 an der HfKD Halle Burg Giebichenstein. Von 1983 &#8211; 85 war Deparade Meistersch\u00fcler von Willi Sitte an der Akademie der K\u00fcnste\/ bzw. HfKD Halle. Von 1992-2017 war er Professor f\u00fcr k\u00fcnstlerische Grundlagen an der HTW in Dresden. Deparade lebt und arbeitet seit 1995 in Dresden. Seither hatte er \u00fcber 100 Ausstellungsbeteiligungen und ungef\u00e4hr 80 Einzelausstellungen in Deutschland, \u00d6sterreich, Italien, Schweiz und USA. Seine Arbeiten wurden auf nationalen und internationalen Kunstmessen pr\u00e4sentiert. Einige seiner Werke befinden sich in \u00f6ffentlichen und privaten Sammlungen in Deutschland, \u00d6sterreich, Schweiz, USA, Italien, Luxemburg und Belgien. <span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pressemitteilung Henri Deparade MYTHIC WORLDS Er\u00f6ffnung der Ausstellung: 20. September 2019 Dauer der Ausstellung: 21. September \u2013 8. 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